Tag: Haar-Styling


Mamma Mia!

Oktober 30th, 2010 — 9:36pm
© Xenia B. / PIXELIO'

© Xenia B. / PIXELIO'

Eigentlich wollte ich euch heute über meine Wahlheimat Berlin erzählen. Über die tausend Facetten dieser Stadt, die vielen verrückten Leute, die schönsten aber auch dreckigsten Ecken dieser Stadt, usw.!

Ich verspreche euch, ich mache das in meinem nächsten Blog, aber aus aktuellem Anlass, möchte ich mich heute einem anderen Thema widmen:

Wir alle haben Eine, wir alle lieben sie, wir haben schon die größten Auseinandersetzungen und Diskussionen mit ihr gehabt, ja und durch sie wurde der Redewendung „Streiten bis die Fetzen fliegen“ erst eine richtige Bedeutung gegeben.

Spätestens jetzt wissen wahrscheinlich alle, von wem die Rede ist.

Liebevoll wird sie im Englischen „Mommy“, „la mére“ im Französischen, „annecik“ im Türkischen und „Mama“ im Deutschen genannt.

Und da ich über das Wochenende mal wieder Zuhause im Elternhaus bin, dachte ich mir: Warum nicht auch mal ein paar Zeilen dem verständnisvollsten Menschen dieser Welt widmen!?

Und so ist es doch, oder? Egal was das Kind anstellt, egal wo es abgeholt werden muss, und wenn es hunderte Kilometer sind, die Mutti ist für einen da!

Man kann in einer noch so schwierigen Lage stecken, Mutti ist da und glättet die Wogen.

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Ballett-Trauma

Mai 4th, 2010 — 7:05pm

Ballett-Trauma

Vielleicht stößt mir das Thema „Körperenthaarung“ (siehe Enthaarungs-Wahnsinn) nur deshalb so auf, weil ich damit ein früh-pubertäres Trauma verbinde.

Ich tanzte schon als Kind Ballet. Ziemlich gut, somit bekam ich eine Art Stipendium an einer Stiftung, die zukünftige Ballerinas ausbildete. Wir waren in Klassen zu je 12 Mädchen, mit einer Ballett-Lehrerin, die zwar einen sehr deutschen Nachnamen trug, nennen wir sie hier einfach „Frau Hirtl“, dennoch einen gräßlichen französischen Akzent hatte. Ob der künstlich oder echt war, habe ich nie herausbekommen. Vervollständigt wurde unsere Truppe von einer schweigenden Klavierspielerin, die statt Notenblättern Die Bunte oder Die Aktuelle auf der Notenablage hatte und mit stoischer Gleichgültigkeit die immer selben Abschnitte und Verschnitte von Chopin, Tschaikowski und Co. runterklimperte.

Als ich so etwa 12 Jahre alt war und wir gerade bei unserer stupiden Aufwärm-Routine waren, plärrte Frau Hirtl plötzlich: „Ah non!“ und zerrte mich an meinem erhobenem Arm aus der Reihe. Die Klavierspielerin stoppte, und blätterte gelangweilt in ihrer Zeitschrift. Ich stand erschrocken und erstarrt in der Mitte des Raumes und blickte ängstlich in Frau Hirtls angewidertes Gesicht. „Ah non, ah non!“ Wiederholte sie, gefolgt von unverständlichem, französischem Gemurmel, vermischt mit „Nischt in meine Klass!“ und „Widerlisch“. Was war da? Eine Spinne, Käfer, Kakerlaken auf meinem Kopf? Was war so „widerlisch“? Dann zupfte die gute Frau Lehrerin an einem der beiden Haare, die es tatsächlich gewagt hatten, in meiner jungfräulichen Achsel zu sprießen, und erklärte: „C’est inakzeptabel! Was ist das? Eine Igel? Eine Feder sollst du sein! Eine Feder. Nischt eine Igel! Ich will das nie wieder sehen. Bei keine von Eusch!“ bevor sie mich zurück an meinen Platz an der Stange schubste und die Klaviertante wieder einsetzte. Continue reading “Ballett-Trauma” »

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Tolle Schlafmütze

März 12th, 2010 — 12:16pm

Wie schon erwähnt: ich hasse den Winter! Einer der Gründe hierfür ist, dass meine Haare im Winter „fliegen“. Sie sind statisch aufgeladen, dank trockener Heizungsluft und kalter Winterluft lassen sie sich kaum bändigen und einzelne Haare schweben scheinbar schwerelos um meinen Kopf und ins Gesicht und ich habe dauernd das Gefühl, mich durch Spinnweben zu bewegen. Geht’s Euch auch so?

Dann hier ein tolles Rezept für den angesagten Out-Of-Bed-Style: voluminöse Wellen in gewollt ungekämmtem Look. Ideal für längeres Haar – ein knapp schulterlanger Bob ist wahrscheinlich die Mindestlänge. Und so funktioniert’s:

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