Tag: Eau de Parfum


Berlin, du bist so wunderbar…

November 11th, 2010 — 8:58am
 

© Monika Prestel / PIXELIO'

© Monika Prestel / PIXELIO'

„Guten Morgen Berlin,
du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau,
du kannst so schön schrecklich sein,
deine Nächte fressen mich auf .“

Peter Fox hat mit seinem Text über die deutsche Hauptstadt genau ins Schwarze getroffen. Berlin, die Stadt der vielen Facetten.

Die Stadt kann wirklich so hässlich sein.

Seien es die Menschen, die die Stadt manchmal so hässlich machen, dunkle Straßenecken, der Müll und Dreck auf den Straßen oder monatliche S-Bahn Verspätungen.

Dennoch, die Stadt ist wunderschön. Berlin ist einmalig. Continue reading “Berlin, du bist so wunderbar…” »

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Noch mehr Moskitos…

Juli 29th, 2010 — 10:36pm

Für alle Leser, die großes Mitleid mit mir und meinen moskitoindizierten Blutvergiftungen hatten: es geht noch schlimmer…

Böser Moskito!

Ich habe einen Freund, der vor einigen Jahren nach Vietnam flog. Da er in ziemlich entlegenen Gebieten unterwegs sein würde und dort das Malariarisiko relativ hoch war, deckte er sich in Europa mit den effektivsten Anti-Mücken-Mitteln ein, die auf dem Markt zu haben waren. In Vietnam angekommen verbrachte er ein paar Tage in der Stadt und machte sich dann auf den Weg raus aus der Stadt und ab in den Dschungel. Dort ließen die fiesen kleinen Moskitos natürlich nicht lange auf sich warten, so sprühte er sich großzügig mit dem High-Tech-Mückenschutzmittel ein. Unmittelbar danach ging es ihm allerdings gar nicht gut. Continue reading “Noch mehr Moskitos…” »

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I Am Just An Old-Fashioned Girl

April 20th, 2010 — 5:56am

Outdoor-Coffee-Drinking

Ich persönlich bin ja eher Technologie träge – was ja einer gewissen Ironie nicht entbehrt – schließlich verdiene ich nun schon seit Jahren meinen Lebensunterhalt im Internet. Aber während meine Freunde fröhlich mit dem Handy surfen, bin ich froh, wenn ich die Foto-Funktion meines Telefons in weniger als 90 Sekunden finde. Um mich herum scheinen alle vom morgendlichen Zähneputzen bis zum Einschlafen durchgehend ihren MP3-Player fest in den Ohren verankert zu haben, während mein Musikgenuss auf das abendliche Einlegen einer CD reduziert ist. Alle Welt scheint aller Welt die Farbe der eigenen Unterhose zuzutwittern, während ich in traditionellen, bunten Magazinen aus echtem Papier blättere und so in Sachen Unterhosenfarbe nur auf dem Stand der vergangenen Woche bin.

Auch Freundschaften scheinen sich nicht mehr auf die altmodische Weise allmählich zu entwickeln, sondern virtuelle Bekannte bitten einander, ob sie sich nicht gegenseitig als Freund hinzufügen dürfen, um so die stolz im Netz gepostete Anzahl der Freunde in schwindelerregende Höhe zu treiben.

Mag sein, dass aus mir der schiere Neid spricht, aber wer braucht denn 378 Freunde? Und wodurch zeichnen diese sich aus? Dadurch, dass man ihre intimsten Urlaubsfotos ansehen darf? Sie einem mitteilen, welcher absurden Gruppe (z.B. die „Der blaue Elefant und die Maus aus der Sendung sind doch schwul, oder? Vereinigung“) sie gerade beigetreten sind? Continue reading “I Am Just An Old-Fashioned Girl” »

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