Archive for Dezember 2010


Love and Luck…

28. Dezember 2010 — 11:25pm
© andreas stix / pixelio.de

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Liebe und Glück, Schwarz und Weiß, Tag und Nacht oder Weihnachtsmann und Osterhase…”Dichotomien” auch einfach nur in der Statistik genannt. Ja ein bisschen Input bleibt auch mal hängen im Studium.

Aber wieso fange ich mit Liebe und Glück an?

Weil ich zu Weihnachten das Parfüm Love and Luck Men von Ed Hardy einem guten Freund geschenkt habe und er Anfangs etwas stutzig war, wie ich auf die Idee komme, ihm etwas von Ed Hardy zu schenken. Wo er doch gar kein Tattoo habe.

Ähm ja, muss er ja auch nicht, um ein Parfüm auftragen zu können, erwiderte ich ihm und schon hatte er den ersten Spritzer auf seinem Hals.

Er ist sonst eher der spießige Typ in Sachen Styling. Tolle Hemden, feine Hosen, schicke Schuhe und eben im Gesamtbild eher der biedere Typ. Nichts wird dem Zufall überlassen, alles sitzt perfekt. Vom Haar bis zum Schuh. Und um diesem Stil mal eine andere Note zu geben, riskierte ich mal was und kaufte dieses Parfüm.

Gestern Abend bekam ich dann eine SMS von ihm, die mein Gewissen sehr erleichterte: “Ich glaube, ich hab ein neues Lieblingsparfüm. Vielen Dank noch mal. Bis die Tage.” Continue reading “Love and Luck…” »

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Schneegestöber und Schrottwichteln

25. Dezember 2010 — 5:50pm
© Gerd Altmann/Chris Hortsch / pixelio.de

© Gerd Altmann/Chris Hortsch / pixelio.de

Schneechaos in Deutschland! Der Winter hat Deutschland fest im Griff! Behinderungen durch Schnee! Eis und Glätte überall!

Ungefähr so hören sich derzeit die aktuellen Schlagzeilen in den Medien an. Flugzeuge können nicht starten, die Bahn warnt davor, deren Service zu nutzen (Danke für dieses späte Eingeständnis) und stehengebliebene LKW’s sorgen für kilometerlange Staus. Da diese Meldungen in jeder Tageszeitung zu lesen sind, entferne ich mich vom Chaos-Report und erzähle Euch etwas über mein letztes Wochenende vor Weinachten, jetzt wo ich nach Heiligabend endlich etwas zur Ruhe komme.

Freitag und Samstag hatte ich nun endlich die letzten Weihnachtsgeschenke gekauft und war ziemlich happy, alles beisammen zu haben. Unsicher war ich mir über manche Verwendung der Geschenke, aber zum Glück muss ich mich ja nicht selbst beschenken.

Samstag stand eine Geburtstagsfeier an und Sonntag hatten wir dann unser mega Event: „Schrottwichteln“ mit den Mädels.

Kurze Erklärung zum „Schrottwichteln“: Jeder kramt von daheim irgendeinen beliebigen Gegenstand heraus, den er nicht mehr benötigt, selbst geschenkt bekommen und nie verwendet hat oder welcher schon seit Jahren in einer dunklen Ecke vor sich hin vegetiert. Dieser sogenannte „Schrott“ wird dann hübsch verpackt und somit bekommt jeder ein schönes Schrottgeschenk. Je nachdem, nach welchen Regeln man spielt, können Geschenke nach dem Auspacken noch getauscht werden. Mit heißen Glühwein und leckeren Plätzchen macht so eine Runde gleich noch viel mehr Spaß.

Es war ein sehr schöner Abend. Eine Glühbirne, ein Taschenkalender aus der Apotheke, ein fragwürdiges Husky Buch und eine alte Dirty Dancing CD wechselten den Besitzer. Was für den Einen Schrott ist, kann für den Anderen schon wieder total sinnvoll sein.

Der Taschenkalender aus der Apotheke kam übrigens von mir.

Ich hatte bei meinem letzten Apothekenbesuch nach einem kleinen Rabatt gefragt, die Dame war so schockiert über meine Frage und meinte nur: „Einen Rabatt möchten Sie? Junge Frau, Sie müssen wissen, wir schlagen auf die Preise fast nichts drauf, aber ich kann Ihnen was anderes anbieten!“

Und schwupps, lag ein kleiner, roter, hässlicher Taschenkalender für 2011 vor mir.

Aber für so was gibt’s ja jetzt das Schrottwichteln.

Nur eine liebe Freundin aus unserer lustigen Runde, hatte da was nicht ganz verstanden. Sie wollte ein Portemonnaie los werden. Aber nein, kein hässliches, altes und benutztes Portemonnaie sondern ein unberührtes, nie verwendetes Portemonnaie. Das Beste: Es sah auch noch super aus.

Beige mit rosa Rosen und kleinen goldenen Verzierungen. Total verkitscht aber irgendwie so verkitscht, dass es schon wieder gut aussah. Ja und als sie die pure Begeisterung von uns bemerkte, wollte sie das Portemonnaie auf einmal wieder zurück haben.

Kennt ihr das? Ihr findet etwas total bescheiden, aber sobald ihr merkt, jemand Anderes interessiert sich dafür und findet es ganz toll, weckt das euer Interesse und den inneren Kampfgeist, so dass ihr es dann doch nicht hergeben und wieder behalten wollt.

Es begann ein gnadenloser Kampf in der sogenannten „Tausch-Runde“ um das Portemonnaie. Und ihr werdet es kaum glauben: Sie hat es wirklich wieder zurück tauschen können. Nun ist sie alter und neuer Besitzer ihres eigenen Portemonnaies. Aber was hat das mit Schrott-Wichteln zutun? Genau, nichts. Ich sag Euch, wehe ich sehe in den nächsten Tagen dieses Portemonnaie nicht bei ihr…

Jetzt ist die Vorweihnachtszeit und auch Weihnachten selbst schon halb rum. Auf der einen Seite sehr schade, auf der Anderen ist es auch schön, bald wieder durchschnaufen zu können, nach all den Familienfeiern, Essgelagen etc. Ich wünsche Euch allen trotzdem noch ein wundervolles Rest-Weihnachtsfest. Bleibt höflich zueinander und wenn die Mutter um Hilfe in der Küche bittet, dann denkt an meine „Muss-schnell-ans-Auto-weil-Handbremse-angezogen-Geschichte“ und wer kein Auto hat, der muss schnell nach Draußen, weil er gerade den Weihnachtsmann vorm Fenster stürzen sehen hat. Dem alten, grauen Mann muss ja geholfen werden. Und beim rausgehen, müsst ihr noch rufen: „Mensch Mama, hast du wieder nicht gestreut!? Toll, der arme Mann!“

Schlagt Euch ordentlich den Magen voll, vergesst bis morgen abend einfach mal jegliche Diäten und stylt euch nochmal so richtig für die Familie auf. Steckt euch die Haare hübsch hoch, zieht was Elegantes an und legt ein leckeres Parfum auf.

Und denkt dran: Wenn ihr Geschenke bekommt, die entweder total unnützlich oder total hässlich sind: Nicht wegschmeißen, sondern aufheben fürs nächste Jahr zum Schrottwichteln!

In diesem Sinne: Weiterhin Fröhliche Weihnachten!!! Ich muss jetzt schnell raus, dem Weihnachtsmann helfen, der ist doch tatsächlich schon wieder gestürzt.

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In der Weihnachtsbäckerei…

14. Dezember 2010 — 11:17am
© Helga Schmadel / pixelio.de

© Helga Schmadel / pixelio.de

Knallbunt, zuckersüß, lecker wie vom Zuckerbäcker und schwupps, schon wieder eins genascht. Die Sünde heißt Plätzchen und um es auf den Punkt zu bringen: Sie sind unvorteilhaft für jede Frauenfigur und der Grund dafür, warum ich mich im Januar wieder im Fitnessstudio quälen darf.

Und um es zum zweiten Mal auf den Punkt zu bringen: Das ist mir egal. Nichts geht über dieses kleine, leckere Weihnachtsgebäck.

Schon als kleines Kind saß ich in der warmen Küche am Küchentisch, meine Schwester mir gegenüber und wir warteten gespannt bis Mutti die frischen Plätzchen aus dem Ofen holte und wir endlich mit Bemalen und Verzieren anfangen durften. Nach fünf Minuten still da sitzen und fleißigen Bemalen und Gestalten, landete meistens bereits die erste Dosis Puderzucker und Streusel in meinem Gesicht. Dementsprechend landete ein paar Sekunden später die doppelte Dosis Puderzucker zusammen mit Rosinen (die mag sie nämlich nicht) im Gesicht meiner Schwester. Und die Farbe, die wirklich auf den Plätzchen landete, hätte Picasso als „Graus“ beschrieben.

Endresultat: 2 Wochen Fernsehverbot (heutzutage wär mir das egal, bei dem Mist der nur noch kommt, aber zu Zeiten der Glücksbärchis war das nicht so lustig) und Plätzchen, die zwar sehr lecker schmeckten, aber aussahen, als ob man denen weh getan hätte.

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Verfahren…

8. Dezember 2010 — 2:58pm

 

© Gerd Altmann / pixelio.de

© Gerd Altmann / pixelio.de

Ihr wollt ein kleines Abenteuer erleben? Dann hab ich einen super Vorschlag für euch: Fahrt mal mit der Mitfahrgelegenheit.

Für alle die Leute, die es nicht kennen sollten: Ein Fahrer stellt ein Inserat auf die entsprechende Homepage. Dort gibt er seine Start-Stadt an und die Ziel-Stadt, wo er hin möchte und dann können sich die Leute daraufhin melden, um bei ihm mit zufahren. Hat ganz simple Vorteile als Mitfahrer:

Man spart Geld und Zeit, lernt nette Leute kennen und man kommt unkompliziert an sein Ziel. Ja klar, nur die Tücken liegen bei der Aussage: „…man kommt unkompliziert an sein Ziel.“ Denn ich sage euch ganz klar und aus wirklich selbst gemachten Erfahrungen: Man kommt nicht immer ohne Zwischenfälle an sein Ziel.

Der Eine macht noch mal einen Abstecher ins Nachbarland Polen, um Zigaretten zu holen (Extra-Fahraufwand: 2 Stunden), der Andere schmeißt fast einen weiteren Mitfahrer aus dem Auto nur weil dieser fragte, ob er noch mal schnell zur Bank dürfe, ja und der Nächste bleibt halt einfach mal fast auf der Autobahn stehen, weil der Tank leer war!!! Soll heißen, die Autobahnausfahrt runtergerollt (Zum Glück war dort gerade eine) und dann mit weiteren zwei hysterischen Mädels (ebenfalls Mitfahrer) den Daumen rausgestreckt und gehofft, dass ein netter Autofahrer anhält und einen Benzinkanister an der nächsten Tankstelle besorgt. Continue reading “Verfahren…” »

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