30. Oktober 2010 — 9:36pm

© Xenia B. / PIXELIO'
Eigentlich wollte ich euch heute über meine Wahlheimat Berlin erzählen. Über die tausend Facetten dieser Stadt, die vielen verrückten Leute, die schönsten aber auch dreckigsten Ecken dieser Stadt, usw.!
Ich verspreche euch, ich mache das in meinem nächsten Blog, aber aus aktuellem Anlass, möchte ich mich heute einem anderen Thema widmen:
Wir alle haben Eine, wir alle lieben sie, wir haben schon die größten Auseinandersetzungen und Diskussionen mit ihr gehabt, ja und durch sie wurde der Redewendung „Streiten bis die Fetzen fliegen“ erst eine richtige Bedeutung gegeben.
Spätestens jetzt wissen wahrscheinlich alle, von wem die Rede ist.
Liebevoll wird sie im Englischen „Mommy“, „la mére“ im Französischen, „annecik“ im Türkischen und „Mama“ im Deutschen genannt.
Und da ich über das Wochenende mal wieder Zuhause im Elternhaus bin, dachte ich mir: Warum nicht auch mal ein paar Zeilen dem verständnisvollsten Menschen dieser Welt widmen!?
Und so ist es doch, oder? Egal was das Kind anstellt, egal wo es abgeholt werden muss, und wenn es hunderte Kilometer sind, die Mutti ist für einen da!
Man kann in einer noch so schwierigen Lage stecken, Mutti ist da und glättet die Wogen.
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24. Oktober 2010 — 1:55pm

© S. Hofschlaeger / PIXELIO'
Mich hat es voll erwischt. Ich bin krank! Und dabei habe ich doch extra so gut aufgepasst. Ich habe mich dick angezogen, habe immer einen Schal getragen und sogar meine Mütze hatte ich schon aus der dunkelsten Ecke meines Kleiderschrankes rausgesucht. Wahrscheinlich hat es nicht gereicht, die Mütze nur rauszusuchen, sondern man sollte sie auch tragen.
Miss Beauty, du bist selbst Schuld!
Und jetzt liege ich auf der Couch, dicke Wollsocken an, mit Schal um den Hals und dick eingeschlummert in meine Kuscheldecke und neben mir eine riesengroße Kanne mit Pfefferminztee.
Der Apotheke habe ich auch schon einen Besuch abgestattet, denn zum Arzt möchte ich nicht gehen. Ich meine, drei Stunden im Wartezimmer sitzen, mich dort beim nächsten Kranken, gleich noch mal anstecken und dass dann der Arzt zur Diagnose kommt: „Ja, da haben Sie sich wohl eine schöne Erkältung eingeholt!“, also dazu brauche ich nicht zum Arzt gehen, denn zu dieser Selbstdiagnose bin ich auch schon gekommen.
Wie schon erwähnt, stattete ich der Apotheke um die Ecke einen Besuch ab. Und nun vorweg eine Frage an Euch: Kennt ihr diese unglaublichen Momente, ihr kommt an einen bestimmten Ort, ihr betretet ein Geschäft oder ihr lauft an einem fremden Menschen vorbei und dann ist da dieser Duft, dieser Duft, der euch so wahnsinnig vertraut vorkommt, dass es unheimlich ist!?
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17. Oktober 2010 — 6:47pm
Ich habe gestern einer guten Freundin bei Geburtstagsvorbereitungen geholfen. Im Supermarkt besorgten wir die letzten Utensilien, damit nichts fehlt für einen spritzigen Abend: Party-Hüttchen, Wunderkerzen und Prosecco.
Wir waren richtig gut drauf. Warfen munter und gut gelaunt die Salzstangen und Nüsse in den Einkaufswagen. Und plötzlich holte es mich wieder ein!
Jedes Jahr das Gleiche!
Jedes Jahr sind die Supermärkte der Meinung, sie müssten uns quälen. Quälen mit Lebkuchen, Schokoweihnachtsmännern und Marzipankugeln. Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe diese Sünden, aber doch bitte noch nicht im OKTOBER!!!!! Bis Weihnachten ist das Verfallsdatum von diesen Leckereien doch längst abgelaufen.
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6. Oktober 2010 — 1:59pm
Letzte Woche rief mich eine gute Freundin an und bat mich, sie zu einem Hundezüchter nahe Frankfurt zu begleiten. Berlin- Frankfurt. Das heißt: Samstag in der Nacht aufstehen, locker 5 Stunden Fahrt hin und mind. 7 Stunden Fahrt zurück (ich plante schon mal ein kleines quengelndes Hündchen und mind. zwei große Staus ein), viel Kaffee, angeheizte Gespräche über Männer und eine nette Aussicht auf Leitplanken, graue Raststätten und kilometerlange Baustellen, die einen verdonnern, Innerorts – Geschwindigkeiten zu fahren.
Eine ausgeprägte Eigenschaft, durch das sich die Autobahnen in unserem Land ebenfalls auszeichnen, dürfen wir natürlich nicht vergessen: Die Raser!
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